Der Wandel der Figur James Bond oder wie James Bond sich an die aktuelle Maennlichkeit anpasst
Auch wenn aus dem provokanten Schotten mittlerweile ein selbstbewusster Englaender geworden ist, ueberzeugt er doch immer noch mit seiner unbestechlichen Maennlichkeit BOND. JAMES BOND.Der Schwarm der Frauen und das Identifikationsbild zahlreicher Maenner hat den Sprung in die Gegenwart ueberlebt und bezaubert seit ueber 40 Jahren die Zuschauer auf der Leinwand. Obwohl seit dem ersten Agentenabenteuer von 1962 sechs verschiedene Darsteller der Figur Leben eingehaucht haben und seine Daseinsberechtigung spaetestens mit Ende des Kalten Krieges abgelaufen war, haelt der Spion sich hartnaeckig in den Kinos und ist heut zu Tage erfolgreicher als je zuvor.In diesem Werk folgt die Autorin der Spur des Agenten, erlaeutert Produktionshintergruende und sucht Motive fuer den Erfolg der Filmreihe. Ausgehend von der Originalfigur in Ian Flemings Romanen der 1950er und 60er Jahre bietet diese Studie einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Interpretationen der sechs Bond Darsteller und arbeitet ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. UEber die offensichtlichen Punkte, wie das aeussere Erscheinungsbild oder das Beziehungsgeflecht zwischen dem Agenten, seinem Bondgirl und dem Boesewicht, wird hier insbesondere ein Fokus auf die kleinen Zwischentoene gelegt, die im Verhalten der Figur begruendet sind. Erst die genaue Betrachtung von Gestik, Mimik und sprachlicher Betonung, aber auch die Eigenheiten des jeweiligen Darstellers und die Ideen der einzelnen Produktionsmitarbeiter enthuellen dem Betrachter den tatsaechlichen Charakter von James Bond.Ein grosses Augenmerk liegt hierbei auf der offensichtlichen Maennlichkeit der Figur, die sich immer wieder den aktuellen Ansichten und Vorlieben der Gesellschaft anpassen musste, um ihren Helden zumindest in den Koepfen der Betrachter unsterblich zu machen.
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